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Josef Pieper
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Josef Pieper (* 4. Mai 1904 in Elte; â 6. November 1997 in MĂźnster) war ein deutscher christlicher Philosoph. Er wurde vor allem durch seine Rezeption des Werkes von Thomas von Aquin, durch seine Tugendlehre sowie durch Schriften Ăźber MuĂe und Kult bekannt. Er gilt als profilierter Vertreter einer metaphysischen Philosophie in thomistischer Tradition.cite-ref-1[1] Piepers Werke sind in zahlreichen Sprachen erschienen und erreichen ein breites internationales Publikum.cite-ref-2[2]
Contents
⢠Leben und Wirken
⢠Werk
⢠Rezeption
⢠Schriften
⢠Originalausgaben
⢠Werkausgabe
⢠Literatur
⢠Weblinks
⢠Einzelnachweise
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Leben und Wirken
Kindheit und Ausbildung (1904â1928)
Pieper wächst als ältestes von fßnf Kindern im katholisch geprägten Mßnsterland auf. Sein Vater ist Lehrer und wird später Rektor in Mßnster.cite-ref-3[3] Nach dem Umzug der Familie 1912 besucht er das Gymnasium Paulinum, wo er 1923 das Abitur ablegt.cite-ref-4[4]
1919 tritt er der katholischen Jugendbewegung Quickborn bei und begegnet dort Romano Guardini, dessen Einfluss fĂźr seine geistige Entwicklung entscheidend ist. Guardinis Forderung nach Respekt vor der Wirklichkeit prägt Piepers philosophisches Grundanliegen (âAlles Sollen grĂźndet im Seinâ).cite-ref-5[5] Auch Erich Przywara gehĂśrt zu seinen frĂźhen geistigen Lehrern. In Ferienkursen lernt Pieper bei ihm das Konzept der analogia entis kennen â die âSeinsanalogieâ, also die Einsicht, dass alles geschaffene Sein einerseits von Gott unterschieden ist, andererseits aber in einem gewissen Sinn immer auf ihn verweist. Diese Denkfigur prägt Pieper dauerhaft.cite-ref-6[6] Bereits als SchĂźler beginnt er zudem mit der intensiven LektĂźre des Thomas von Aquin, die sein Denken bis ins Alter begleitet.cite-ref-7[7]
Von 1923 bis 1928 studiert Pieper in erster Linie in Mßnster Philosophie, Rechtswissenschaft und Soziologie. Im Wintersemester 1926/27 verbringt er zusätzlich ein Semester in Berlin, wo er Rechtswissenschaften belegt. Im Februar 1928 promoviert er in Mßnster mit der Dissertation Die ontische Grundlage des Sittlichen nach Thomas von Aquin.cite-ref-8[8]
Wissenschaftliche Anfänge (1928â1933)
Von 1928 bis 1932 arbeitet Pieper als Assistent des Soziologen Johann Max Emanuel Plenge am âForschungsinstitut fĂźr Organisationslehre und Soziologieâ der Universität MĂźnster.cite-ref-9[9] Die Jahre bei Plenge sind fĂźr ihn einerseits eine Schule der Soziologie, andererseits von Konflikten geprägt. In dieser Zeit verĂśffentlicht er erste sozialwissenschaftliche Arbeiten, darunter Die Grundformen sozialer Spielregeln (1933), in der er Regeln des sozialen Zusammenlebens beschreibt und Ideologien kritisiert.cite-ref-10[10]
Freier Schriftsteller und NS-Zeit (1933â1945)
Ab 1932 arbeitet Pieper am Dortmunder âInstitut fĂźr Neuzeitliche Volksbildungsarbeitâ. Hier legt er mit der Schrift Vom Sinn der Tapferkeit (1934) den Grundstein zu seiner späteren Reihe von Tugendtraktaten. In dieser Schrift versteht er Tapferkeit nicht im nationalsozialistischen Sinn des âheroischen Einsatzesâ, sondern klassisch als von der Gerechtigkeit abhängige Tugend â eine bewusste Gegenakzentuierung zum Zeitgeist.cite-ref-11[11]
Zu seinem Umfeld gehĂśren katholische Intellektuelle wie Peter Wust und Karl Thieme. 1935 heiratet er Hildegard MĂźnster. Aus der Ehe gehen drei Kinder hervor, darunter der Sozialwissenschaftler Michael Pieper.cite-ref-12[12] Das Familienleben bleibt fĂźr ihn ein konstanter RĂźckhalt.
Rolle im Nationalsozialismus
Der Philosoph Kurt Flasch sieht in einer Schrift Piepers aus dem Jahr 1934 eine anfängliche Nähe zu einzelnen sozialpolitischen Zielen des NS-Staates. Er betont jedoch, dies sei ânur in seiner Denkwelt der Jahre 1933 und 1934â zu beobachten.cite-ref-0-15-0[15] Demnach versucht Pieper in dieser frĂźhen Phase, katholische Soziallehre â vor allem die Enzyklika Quadragesimo anno â mit der vom Regime propagierten Sozialpolitik in Beziehung zu setzen. Flasch wertet dies als Fehleinschätzung der Situation.cite-ref-0-15-1[15]
Der Politikwissenschaftler Hans Maier betont dagegen, Pieper sei kein âWegbereiter des Nationalsozialismusâ gewesen. Er habe sich anfangs täuschen lassen, dem Regime aber âkeine AnstĂśĂe, keine Anregungenâ gegeben und sich rasch distanziert.cite-ref-16[16]
In Vom Sinn der Tapferkeit (1934) warnt Pieper vor einem âzerstĂśrerischen Gegenschlag eines Irrationalismusâ, der âdem Primat des [âŚ] Geistes selbst [âŚ] den Krieg erklärtâ habe.cite-ref-17[17] Damit kritisiert er indirekt den von den Nationalsozialisten propagierten Umbau der Gesellschaft zu einer angeblich âeinzigen Gemeinschaftâ. Wegen solcher Distanzierungen wird Pieper publizistisch behindert.cite-ref-18[18]
Ein Schreiben des NSDAP-Gaupersonalamtsleiters Kurt GräĂner an den Landeshauptmann Karl-Friedrich Kolbow vom 7. Januar 1943 charakterisiert Pieper als aus âstarken Bindungen zur Lehre und Tradition der katholischen Kircheâ heraus im Kern negativ gegenĂźber dem Nationalsozialismus eingestellt und âohne Verständnis fĂźr die Rassenfrageâ. Eine politische Einflussnahme sei bei ihm nicht zu erwarten.cite-ref-19[19]
Der Philosoph Fernando Inciarte ordnet Pieper klar als Gegner des Nationalsozialismus ein, auch wenn er die Grenze zum offenen Widerstand nicht Ăźberschreitet. Seine Schriften beeinflussen jedoch nachweislich Oppositionelle wie Dietrich Bonhoeffer.cite-ref-20[20]
Nachkriegszeit und Professur (1945â1964)
1946 habilitiert sich Pieper mit der Schrift Wahrheit der Dinge und beginnt seine Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Akademie Essen in Essen-Kupferdreh sowie an der Universität MĂźnster.cite-ref-21[21]cite-ref-22[22] 1950 wird er auĂerplanmäĂiger, 1959 ordentlicher Professor fĂźr Philosophische Anthropologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät MĂźnster.cite-ref-23[23]cite-ref-24[24] Dort etabliert er die vielbesuchte âSamstagsvorlesungâ, die Ăźber ein Vierteljahrhundert lang in MĂźnster zu einer Institution wird. Wegen des groĂen Andrangs findet sie im grĂśĂten HĂśrsaal der Universität am Domplatz statt, und Ăźber Jahre hält Pieper sie sogar zweimal hintereinander, um allen ZuhĂśrern gerecht zu werden.cite-ref-25[25]
Nach 1945 intensivieren sich Piepers Kontakte zu Theologen und Philosophen. In Basel kommt es zu einer freundschaftlichen Wiederbegegnung mit Hans Urs von Balthasar, der ihm seine Claudel-Ăbersetzung Der seidene Schuh schenkt.cite-ref-26[26] Arbeits- und Vertrauensbeziehungen verbinden Pieper zudem mit seinem Verleger Jakob Hegner.
Internationale Gastprofessuren fĂźhren ihn unter anderem an die University of Notre Dame, die Stanford University und die University of Toronto. Hinzu kommen ausgedehnte Vortragsreisen nach Nordamerika und Asien, die Pieper als Vertreter einer âklassisch inspirierten christlichen Philosophieâ weithin bekannt machen.cite-ref-27[27]
Internationale Anerkennung und Rezeption (1964â1984)
Piepers internationale Vernetzung zeigt sich besonders in seinen Kontakten zu Karol WojtyĹa, dem späteren Papst Johannes Paul II., und zu Joseph Ratzinger. Mit WojtyĹa kommt es auf dem Thomistenkongress in Rom und Neapel zu einer sofortigen Verständigung; Pieper nennt diese Begegnung âdie weitaus wichtigsteâ des Kongresses. Spätere Treffen finden in Krakau statt, unter anderem 1976 im erzbischĂśflichen Palast, wo WojtyĹa Pieper nachdrĂźcklich einlädt, Polen zu besuchen.cite-ref-28[28]
Mit Joseph Ratzinger, dem späteren Papst Benedikt XVI., steht Pieper im Austausch bei katholisch-evangelischen Arbeitskreisen der Nachkriegszeit, in denen auch Karl Rahner und Rudolf Schnackenburg beteiligt sind.cite-ref-29[29]
In diese Jahre fällt auch der Tod seines Sohnes Thomas (1964), den Pieper als tiefe persĂśnliche Krise erlebt. Er beschreibt eine zeitweilige Entfremdung zwischen Vater und Sohn (âzu enge Bindungâ â spätere räumliche Distanz, erneute Annäherung) und zitiert die letzten Aufzeichnungen des Sohnes, bevor er dessen Sterbeort in Seattle besucht.cite-ref-30[30]
Späte Jahre (1984â1997)
Pieper beendet seine Autobiographie mit dem Tod seiner Frau Hildegard (1984).cite-ref-31[31] Auch danach reflektiert er in Vorträgen, Aufsätzen und Gesprächen seine prägenden Begegnungen. Die Verbindung zu Johannes Paul II. und zu Joseph Ratzinger, seit 2005 Papst Benedikt XVI., bleibt bestehen.
Nach seiner Emeritierung 1972 bleibt Pieper in MĂźnster aktiv und hält bis 1996 Vorlesungen, zuletzt unter dem Titel Was heiĂt Glauben?. 1991 grĂźndet er die Josef-Pieper-Stiftung. Zum 90. Geburtstag Josef Piepers im Mai 1994 Ăźbermittelt Papst Johannes Paul II. ein offizielles GlĂźckwunschschreiben, das in der spanischen Zeitschrift Gladius verĂśffentlicht wird. Darin wĂźrdigt er Piepers Rolle als Vermittler des Denkens des Thomas von Aquin und seine Verdienste um die christliche Philosophie, ohne jedoch auf persĂśnliche Begegnungen einzugehen.cite-ref-32[32] Pieper stirbt 1997 in MĂźnster.cite-ref-33[33] Sein Grab befindet sich auf dem Zentralfriedhof in MĂźnster.
Ăberblick: Prägende Begegnungen
Piepers Denken wächst im Dialog mit PersĂśnlichkeiten unterschiedlicher Generationen und Disziplinen: Theodor Haecker (Kierkegaard), Romano Guardini (Rothenfels 1920; Primat der Wirklichkeit), Erich Przywara SJ (analogia entis), Johann Plenge (Sozialtheorie und Organisation), Hans Urs von Balthasar (Lebensfreundschaft und theologische Rezeption), Joseph Ratzinger (theologische Arbeitskreise), Karol WojtyĹa (intensiver Austausch von Rom/Neapel bis Krakau), Jakob Hegner (Verleger, Publikationsnetz) sowie die Familie â insbesondere seine Frau Hildegard und der 1964 verstorbene Sohn Thomas.
Werk
Im Zentrum von Josef Piepers Werk stehen Thomas von Aquin und die Tugendlehre. Zwischen 1934 und 1972 erscheinen seine Traktate Ăźber die Kardinaltugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und MaĂ sowie Ăźber die Liebe.cite-ref-34[34] Mit MuĂe und Kult (1948) entwickelt er eine Theorie der MuĂe und Kontemplation als Grundlage wahrer Kultur. Weitere Schriften befassen sich mit Wahrheit, Hoffnung, Tod, Transzendenz und der Rolle des Festes. In den 1960er Jahren versucht er mit den drei Fernsehspielen Der Tod des Sokrates, Platons Gastmahl und KĂźmmert euch nicht um Sokrates, die Gestalt des antiken Denkers einer breiten Ăffentlichkeit nahezubringen. Piepers klare Sprache richtet sich ausdrĂźcklich auch an ein nicht-akademisches Publikum.cite-ref-35[35] Berthold Wald weist darauf hin, dass Piepers Schriften zugleich eine Diagnose der Moderne darstellen: Er sieht im Verlust der metaphysischen Tiefe und in der Reduktion des Menschen auf bloĂe NĂźtzlichkeit zentrale Probleme der Gegenwart, gegen die er eine Philosophie des Wirklichkeitsbezugs setzt.cite-ref-36[36] Wald betont ferner, dass Piepers Werk nicht aus einzelnen Traktaten zu verstehen ist, sondern als ein innerlich zusammenhängendes Ganzes, das auf eine Bewahrung und Vergegenwärtigung des abendländischen Erbes zielt.cite-ref-37[37]
Thomistische Grundlagen
Josef Piepers Werk ist stark von der Tradition des Thomas von Aquin geprägt. Er versteht Philosophie als Teilnahme am abendländischen Erbe, zugleich aber als existenzielle Suche nach Wahrheit, die jedem Menschen zugänglich ist. Leitend ist die Ăberzeugung, dass philosophisches Denken nicht in erster Linie Spezialforschung ist, sondern eine Orientierung im Ganzen menschlicher Existenz bietet.cite-ref-38[38] Pieper bezeichnet Thomas von Aquin als seinen âLehrmeisterâ und bemĂźht sich zeitlebens um eine Vermittlung seiner Gedanken in moderner Sprache.cite-ref-39[39] Zentral ist fĂźr ihn der Gedanke der Seinsordnung: Das Gute grĂźndet im Sein, und sittliches Handeln ist die Verwirklichung dieser objektiven Ordnung. In seiner Dissertation Die ontische Grundlage des Sittlichen nach Thomas von Aquin (1928) zeigt er, dass Moral nicht Konvention oder subjektive Wahl ist, sondern in der Wirklichkeit selbst verankert bleibt.cite-ref-40[40]
In seiner Monographie zu Thomas von Aquin (1974) entwirft Josef Pieper ein Bild, das weniger systematische Rekonstruktion als vielmehr geistige Annäherung sein will. Sie geht in weiten Teilen auf frĂźhere Vorlesungen zurĂźck (Bonn 1949, MĂźnster 1950/51) und ist zunächst 1958 unter dem Titel HinfĂźhrung zu Thomas von Aquin erschienen. Diese Fassung Ăźbernimmt Pieper fast unverändert in die Monographie.cite-ref-41[41] Nicht die Summe aller Einzelgedanken steht fĂźr Pieper im Vordergrund, sondern der Versuch, die Gestalt des heiligen Thomas inmitten der geistigen und historischen Kräfte seiner Zeit sichtbar zu machen. Pieper stellt Thomas von Aquin nicht nur als einen bedeutenden Theologen und Philosophen dar, sondern als einen Lehrer und Denker, der die Verbindung von Glauben und Vernunft auf eine einzigartige Weise selbst verkĂśrpert. Pieper betont dessen Fähigkeit, die theologische und philosophische Weltansicht theoretisch und praktisch zu verbinden. Er zeigt, wie Thomas sowohl die Bibel als auch Aristoteles in seine Lehren integriert hat, ohne dabei die Eigenständigkeit und den Wert der natĂźrlichen Welt zu vernachlässigen. Pieper betont die originelle Leistung, Aristoteles und Evangelium miteinander zu versĂśhnen. Wo viele nur den Gegensatz sahen â hier die radikale Forderung nach Armut und Nachfolge Christi, dort die Weltbejahung und Vernunftorientierung des griechischen Philosophen â, da entdeckt Thomas die MĂśglichkeit einer Synthese. Er verteidigt die Legitimität der Bettelorden gegen ihre Kritiker, während er zugleich die Philosophie gegen den Vorwurf der Weltlichkeit rechtfertigt. FĂźr Thomas ist die geschaffene Welt nicht Symbol oder Schatten, sondern wirkliche, von Gott gewollte Realität. Leib und Sinnlichkeit sind nicht zu verachten, sondern als gut und heilig anzuerkennen. Indem er Aristoteles theologisiert, bejaht er die SchĂśpfung als positiven Ort des Heils. Diese Verbindung von Weltlichkeit und Evangelium verleiht seiner Theologie den bis heute gĂźltigen Charakter. Nach Pieper vollzieht Thomas von Aquin eine philosophische Revolution des Seinsbegriffs. Während die platonisch-augustinische Tradition das Wesen betont, unterscheidet Thomas zwischen Wesen und Existenz und versteht Existenz als eigentlichen Akt, als actus essendi. Gott ist das Sein selbst, dessen Wesen es ist, zu existieren. Damit wird die Welt als Teilhabe am gĂśttlichen Sein begriffen, nicht als bloĂe Erscheinung. Diese âExistenz-Philosophieâ fĂźhrt nach Pieper zu einer realistischen Weltauffassung: Alles Geschaffene ist gut, ja heilig, weil es im Sein gegrĂźndet ist. FĂźr Pieper liegt hier die entscheidende Leistung. Das Denken des Thomas erĂśffnet einen metaphysischen Zugang, der Glauben und Vernunft nicht trennt, sondern in einer gemeinsamen Bejahung der Realität zusammenfĂźhrt. Pieper betont, dass Thomas von Aquin die Ideale der Evangelischen Vollkommenheit (Keuschheit, Armut, Gehorsam) nicht nur lehrt, sondern auch in seiner eigenen Lebensform verkĂśrpert (Einheit von Lehre und Lebenspraxis).cite-ref-42[42]
Zugleich grenzt sich Pieper vom rein neuscholastischen Schuldenken ab. Philosophie soll nicht bloĂe Systematik sein, sondern eine geistige Grundhaltung, die Wahrheit anerkennt, wo immer sie sich zeigt. Darin knĂźpft Pieper an Guardini, Przywara und andere Vertreter einer erneuerten katholischen Philosophie an. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz hebt hervor, dass Pieper sich dezidiert jeder festen Schulzuordnung entzieht: Er lehnt es ab, als Vertreter des Neuthomismus zu gelten, ebenso wenig gehĂśrt er der Existenzphilosophie, der Phänomenologie oder der analytischen Philosophie an. Auch wenn er Thomas von Aquin als seinen âLehrmeisterâ bezeichnet, versteht er sich nicht als Thomist im engeren Sinne, sondern als Philosoph, der aus der Tradition schĂśpft und zugleich eine eigenständige Antwort auf die geistigen Herausforderungen des 20. Jahrhunderts gibt.cite-ref-43[43]
Pieper und Platon
Neben der Rezeption des Thomas von Aquin bildet die Auseinandersetzung mit Platon einen wesentlichen Bestandteil von Josef Piepers Werk. Bereits die Werkausgabe, die seit 1995 erscheint, erĂśffnet mit einem Band, der ausschlieĂlich Abhandlungen zu Platon enthält. Er umfasst neben Studien zur Gestalt des Sophisten, zu Kallikles, zur dialogischen Form der platonischen Philosophie und zu den platonischen Mythen auch Interpretationen des Symposion und des Phaidros.
Pieper betont, dass die dialogische Form der platonischen Philosophie nicht nur literarisches Stilmittel sei, sondern eine spezifische Weise der Wahrheitsfindung darstelle. In ihr gehe es nicht um systematische Lehre, sondern um die gemeinsame Suche nach Wahrheit im Gespräch.cite-ref-44[44] Sein Interesse gilt der Frage nach dem Verhältnis von Dichtung und Mythos zur Philosophie. So deutet er den platonischen âgĂśttlichen Wahnsinnâ des Phaidros als Hinweis darauf, dass philosophische Erkenntnis auf eine Dimension verweist, die das diskursive Denken Ăźberschreitet. Auch die platonischen Mythen interpretiert er nicht als bloĂe Allegorien, sondern als eigenständige, unverzichtbare Weise philosophischer Wahrheit.cite-ref-45[45]
FĂźr Piepers Platon-Interpretation ist der Begriff Billigkeit (epieikeia) wichtig. In AnknĂźpfung an die Rechtslehre bedeutet eine angemessene Hermeneutik, dass man den Sinn eines Gesetzes bewahrt, auch wenn der Wortlaut im Einzelfall unzureichend ist. Ăbertragen auf die Philosophie heiĂt das, dass eine wĂśrtliche Aussage Platons preisgegeben werden darf, wenn sie dem intendierten Wahrheitsgehalt nicht mehr entspricht. So kĂśnne man etwa Platons These von der Präexistenz der Seele im Phaidon wĂśrtlich verwerfen, ohne den Kern zu verlieren: dass menschliches Erkennen auf eine nicht-sinnliche, zeitlose Dimension verweist. Nur in dieser âbilligenâ Lesart, so Pieper, wird Platon nicht als historische Kuriosität abgetan, sondern als lebendiger Weisheitslehrer gehĂśrt.cite-ref-46[46] Wie Pieper in seinen autobiographischen Schriften betont, ist fĂźr ihn Platon neben Thomas von Aquin ein Paradigmenautor dafĂźr, dass philosophisches Denken in der gewachsenen Sprache ansetzen mĂźsse und dass âjede tieferdringende ErĂśrterung eines philosophischen Themasâ nur auf diesem Wege mĂśglich sei.cite-ref-47[47]
Philosophiebegriff: Theoria, Sprache und Wahrheit
Pieper versteht Philosophie nicht primär als âgeistige Arbeitâ, sondern als theoria, kontemplatives Vernehmen der Wirklichkeit. In Auseinandersetzung mit Kant und dem modernen Ideal einer totalen Arbeitsgesellschaft betont er den Unterschied zwischen ratio (diskursives, beweisendes Denken) und intellectus (schauende Vernunft). Philosophie sei ihrem Wesen nach MuĂe â eine freie, nicht durch NĂźtzlichkeit bestimmte Hinwendung zur Wahrheit.cite-ref-48[48]cite-ref-49[49]cite-ref-50[50] In der Unterscheidung von ratio und intellectus knĂźpft Pieper unmittelbar an Thomas von Aquin an. Erkenntnis sei nicht nur das Ergebnis diskursiver Arbeit, sondern beruhe auch auf einem âschlichten Schauenâ, in dem Wahrheit sich dem Menschen darbietet. Damit grenzt er sich von der kantischen Tradition ab, die geistige Erkenntnis ausschlieĂlich als Arbeit der Vernunft begreift. Philosophie ist nach Pieper wesentlich durch Kontemplation bestimmt und erhält gerade daraus ihre WĂźrde.cite-ref-51[51] Berthold Wald hebt hervor, dass Pieper Philosophie als âExistenzformâ versteht, die sich der Reduktion des Menschen auf bloĂe NĂźtzlichkeit widersetzt; Philosophieren erĂśffnet einen Freiraum, in dem Wahrheit um ihrer selbst willen gesucht wird und der Mensch nicht auf Funktionen festgelegt bleibt.cite-ref-52[52] Nach Gerl-Falkovitz versteht Pieper Philosophie zugleich als Wiedergewinn des âWeltglaubensâ. GegenĂźber kantischem Zweifel am âDing an sichâ und modernen Dekonstruktionen hält Pieper daran fest, dass die Welt erkennbar, gut und verlässlich ist. Philosophieren bedeutet fĂźr ihn daher, der Wirklichkeit zu vertrauen und sie als im Sein gegrĂźndete Ordnung anzunehmen.cite-ref-53[53]
Ein zentrales Thema ist fĂźr Pieper auch die Sprache als Medium der Wahrheit. Er unterscheidet zwischen kĂźnstlicher Terminologie und gewachsener Sprache und betont, dass philosophische Fragen nur in der Sprache des Alltags und der Tradition sinnvoll erĂśrtert werden kĂśnnen. Philosophie mĂźsse auf eine Weise sprechen, die fĂźr jeden Menschen zugänglich bleibt. Die Verbindung von Philosophie und Sprache ist fĂźr Pieper daher nicht nur didaktisch, sondern wesentlich: Wahrheit erschlieĂt sich nur in einer Sprache, die âder Wirklichkeit treuâ bleibt.cite-ref-54[54]cite-ref-55[55]
Wahrheit der Dinge und Kontemplation
Einen Grundpfeiler von Piepers Denken bildet die Ontologie des Menschen als creatura. In seiner Habilitationsschrift Wahrheit der Dinge (1947) entwickelt er die These, dass alles Sollen im Sein grĂźndet: Wer das Gute wissen und tun will, muss sich an der Wirklichkeit orientieren. Wahrheit bedeutet fĂźr ihn die Ăbereinstimmung des menschlichen Erkennens mit der objektiven Wirklichkeit (veritas rerum), nicht mit subjektiven Idealen oder bloĂen Wertsetzungen. Damit verbindet Pieper eine Kritik an rein konstruktivistischen oder utilitaristischen Moralauffassungen.cite-ref-56[56] Die Ausrichtung des Menschen am Sein versteht Pieper zugleich als kontemplative Haltung. An Thomas von Aquin anknĂźpfend unterscheidet er zwischen ratio und intellectus: Während ratio diskursives, suchendes Denken meint, bezeichnet intellectus die Fähigkeit zum einfachen Schauen, zum simplex intuitus. Pieper deutet die Kontemplation als die hĂśchste Form menschlicher Erkenntnis, die Ăźber das bloĂ Diskursive hinausweist. Sie sei ânicht eigentlich menschlich, sondern Ăźbermenschlichâ (non proprie humana, sed superhumana), bilde aber dennoch die eigentliche Vollendung der menschlichen Existenz.cite-ref-57[57]cite-ref-58[58]
Gerl-Falkovitz hebt hervor, dass Piepers Philosophie im Kern eine philosophische Anthropologie ist. Leitend sei die Ăberzeugung, dass âalles Seiende gutâ ist â nicht im moralischen Sinn, sondern im Sinne des WirklichkeitsgemäĂen. Das Gute erschĂśpfe sich nicht in subjektiver Gesinnung oder im Setzen von Werten, sondern bestehe darin, der Wirklichkeit zu entsprechen. Damit verbindet Pieper eine Bejahung der SchĂśpfung als in sich stimmig und fĂźr den Menschen erkennbar.cite-ref-59[59]
Mit diesem Ansatz verteidigt Pieper die metaphysische Dimension der Philosophie gegenĂźber einem rein funktionalen oder pragmatischen Verständnis. Die Hinwendung zur âWahrheit der Dingeâ verbindet sich bei ihm mit der Ăberzeugung, dass das kontemplative Leben (vita contemplativa) der tätigen Lebensform (vita activa) Ăźberlegen ist, weil es unmittelbarer auf die Wahrheit und letztlich auf Gott bezogen bleibt.cite-ref-60[60]
Auffassung vom BĂśsen
Pieper ßbernimmt in thomistischer Linie die Privationstheorie: Das BÜse besitzt keine eigene Wesenheit, sondern besteht als Mangel an einem Guten, das eigentlich vorhanden sein sollte.cite-ref-61[61] Daraus folgt fßr ihn, dass ein reines BÜses nicht vorkommt; das BÜse tritt nie unvermischt auf, sondern immer nur im Zusammenhang mit etwas Gutem, wohingegen das Gute sehr wohl unvermischt vorkommen kann.cite-ref-62[62] Im selben Zusammenhang erläutert Pieper im Anschluss an Thomas, dass diese Sicht nur vom Begriff der SchÜpfung her verständlich ist. Es ist die Kehrseite des Satzes von der Gutheit alles Seienden. Das BÜse ist seinem Begriff nach nicht-seiend und daher in reiner, unvermischter Gestalt nicht antreffbar.cite-ref-63[63] Konsequent hält er fest, dass das BÜse nur wirken kann, indem es Kräfte des Guten in Anspruch nimmt; es hat keine eigene Wirkkraft.cite-ref-64[64] Das BÜse ist letztlich ein ontischer Widerspruch, ein Seins-Widerspruch, etwas, das dem Wirklichen widerstreitet, das der Sache nicht entspricht. Das Gut des Menschen liegt im Sein gemäà der Vernunft, sein BÜses im Sein wider die Vernunft.cite-ref-65[65]
Gerl-Falkovitz hebt hervor, dass Piepers Deutung des BĂśsen zugleich eine Gegenposition zu modernen nihilistischen Denkweisen darstellt. Während etwa Emil Cioran die SchĂśpfung als misslungen und das Nichtsein als eigentliche ErlĂśsung beschreibt, betont Pieper die grundsätzliche Gutheit des Seins und versteht das BĂśse ausschlieĂlich als dessen Mangel.cite-ref-66[66]
Piepers Tugendlehre
Eine besondere Stellung nimmt in Piepers Werk die Tugendlehre ein. Aufbauend auf Thomas von Aquin legt er die vier Kardinaltugenden in eigenen Traktaten neu aus. Zwischen 1934 und 1972 entstehen seine Abhandlungen Ăźber Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und MaĂ sowie Ăźber die Liebe als hĂśchste theologische Tugend.cite-ref-67[67]
⢠Klugheit (prudentia): Sie gilt als die âMutter der Tugendenâ, da sie das richtige praktische Urteil Ăźber das Gute ermĂśglicht. Ohne Klugheit sind alle anderen Tugenden blind. Nach Pieper ist eine Handlung nicht von sich aus gut, sondern wird erst durch die Klugheit gut, weil sie an der Wirklichkeit gemessen wird.cite-ref-68[68] Klugheit bestimmt, was gut ist, indem sie sich an der objektiven Wirklichkeit orientiert: âDas Kluge ist das MaĂ des Guten; was aber klug sei, das bestimmt die Sache selbst.âcite-ref-69[69] Ihr Befehl bleibt unsicher, weil er das objektiv Richtige verfehlen kann; subjektiv gut ist eine von der Klugheit gebotene Handlung jedoch immer.cite-ref-70[70] Der Sinn der Tugend der Klugheit besteht fĂźr Pieper darin, dass nicht nur das Ziel, sondern auch die Wege des Handelns der Wahrheit der Dinge entsprechen.cite-ref-71[71] Damit begrĂźndet er den Vorrang der Klugheit im GefĂźge der Kardinaltugenden.
⢠Gerechtigkeit (iustitia): Sie verwirklicht das objektive Recht des anderen und bildet die Grundlage sozialen Zusammenlebens. Als Tugend ist sie keine äuĂere Rechtsform, sondern eine innere Haltung, die auf den beständigen Willen gerichtet ist, jedem das Seine zu geben.cite-ref-72[72] Pieper versteht sie als Tugend des âAnderenâ: gerecht ist, wer den Mitmenschen als Anderen anerkennt und ihm das Seine lässt.cite-ref-73[73] Ihre Verwirklichung erfordert Tapferkeit, denn das Gute setzt sich in der realen Welt nicht von selbst durch.cite-ref-74[74] Gerechtigkeit findet ihre Grenze und Vollendung in der Barmherzigkeit: Erst in der Verbindung mit Liebe und Milde bleibt sie menschlich, während eine bloĂ rechnerische Gerechtigkeit in Grausamkeit umzuschlagen droht.cite-ref-75[75]
⢠Tapferkeit (fortitudo): Sie befähigt dazu, Gefahren und Leiden standzuhalten, ohne das Gute preiszugeben. Der Tapfere verachtet Leben, Gesundheit und Glßck nicht, sondern gibt sie nur preis, wenn es darum geht, hÜhere Gßter zu bewahren, deren Verlust den Wesenskern des Menschen tiefer verletzen wßrde.cite-ref-76[76] Pieper sieht im Martyrium die eigentliche und hÜchste Tat der Tapferkeit; die Bereitschaft dazu bildet die Wesenswurzel aller christlichen Tapferkeit.cite-ref-77[77] Darum gilt die Todesbereitschaft als Fundament des christlichen Lebens.cite-ref-78[78] Obwohl sie das Schwerste fordert, ist Tapferkeit fßr Pieper nicht die hÜchste Tugend, denn nicht Mßhsal und Anstrengung begrßnden Tugend, sondern allein das Gute.cite-ref-79[79] Sie ist auch nicht identisch mit Furchtlosigkeit: Wer nichts liebt, fßrchtet auch nichts, doch diese Gleichgßltigkeit ist das Gegenteil von Tapferkeit. Der Tapfere nimmt die Furcht ernst, lässt sich aber von ihr nicht abhalten, das Gute zu verwirklichen.cite-ref-80[80]
⢠MaĂ (temperantia): Sie zĂźgelt die Begierden und ordnet sie in das Ganze des guten Lebens ein. Pieper deutet den naturhaften Drang nach sinnlichem Genuss â in Speise, Trank und Geschlechtslust â als Echo der stärksten Lebenskräfte des Menschen, die auf Selbsterhaltung und Fortpflanzung gerichtet sind. Gerade weil sie so tief im Sein des Menschen verankert sind, kĂśnnen sie, wenn sie entarten, zerstĂśrerisch wirken.cite-ref-81[81] Unkeuschheit verfälscht nach Pieper vor allem die Tugend der Klugheit, weil sie eine âBlindheit des Geistesâ hervorbringt und die Offenheit fĂźr die Wirklichkeit verdunkelt.cite-ref-82[82] MaĂ bedeutet dabei nicht die Verneinung der Lust. So gilt eine vĂśllige Unempfindlichkeit gegenĂźber geschlechtlicher Lust (insensibilitas) in der Summa theologica nicht als Ideal, sondern als sittlicher Mangel.cite-ref-83[83]
Später ergänzt Pieper diese Reihe durch Abhandlungen zu den drei theologischen Tugenden:
⢠Glaube (fides): Pieper versteht den Glauben nicht als bloĂe Meinung, sondern als freie Zustimmung zu einer Wahrheit, die sich dem eigenen Erkennen entzieht. Er beschreibt ihn als einen Akt des Vertrauens, durch den der Mensch auf das Wort eines glaubwĂźrdigen Zeugen hin zustimmt, ohne selbst prĂźfen zu kĂśnnen, was dieser bezeugt.cite-ref-84[84] Der Glaube ist fĂźr Pieper eine bewusste und freiwillige Entscheidung â ein Akt, der sich nur in Freiheit vollziehen kann.cite-ref-85[85] Im Unterschied zum Wissen, das auf unmittelbarer Einsicht beruht, grĂźndet der Glaube auf der GlaubwĂźrdigkeit des Zeugen und setzt ein vernĂźnftiges Wissen um dessen Verlässlichkeit voraus.cite-ref-86[86] Der Offenbarungsglaube besitzt eine hĂśhere Gewissheit, weil er sich auf Gott selbst als den Zeugen stĂźtzt, dessen Einsicht und Wahrhaftigkeit alles menschliche MaĂ Ăźbersteigt.cite-ref-87[87] Der Glaube steht nicht im Gegensatz zur Vernunft, sondern setzt sie voraus und Ăźbersteigt sie, indem er dem Menschen eine hĂśhere Wirklichkeit erschlieĂt.cite-ref-88[88] Als ĂźbernatĂźrliche Tugend beruht er auf der gĂśttlichen Gnade, durch die der Mensch Anteil an der Wahrheit und am Sein Gottes erhält.cite-ref-89[89] Seine Vollendung findet der Glaube in der Liebe, welche die innere Kraft und Zielrichtung des Glaubens bildet und die menschliche Zustimmung zur gĂśttlichen Wahrheit erst ganz verwirklicht.cite-ref-90[90] Im Ganzen erscheint der Glaube bei Pieper nicht bloĂ als ein FĂźrwahrhalten, sondern als eine existenzielle Grundhaltung, die das Denken und Handeln des Menschen prägt. Er verbindet den Menschen mit dem Grund des Seins und wird zur tragenden Substanz eines persĂśnlichen Lebens.cite-ref-91[91]
⢠Hoffnung (spes): Pieper versteht Hoffnung als die eigentliche Tugend des status viatoris, des âUnterwegsseinsâ des Menschen zwischen Ursprung und Vollendung. Sie ist eine durch Gnade begrĂźndete Haltung, die auf das ewige Leben und die Gemeinschaft mit Gott gerichtet ist und die natĂźrliche Erwartung auf ihr ĂźbernatĂźrliches Ziel hin ordnet.cite-ref-92[92] Hoffnung ist fĂźr Pieper ein freier Akt des Willens, der sich auf die VerheiĂung Gottes stĂźtzt und seine Gewissheit aus der gĂśttlichen Barmherzigkeit und Allmacht empfängt.cite-ref-93[93] Sie steht im doppelten Gegensatz zu Verzweiflung und Vermessenheit: Verzweiflung leugnet die MĂśglichkeit der ErlĂśsung, Vermessenheit nimmt sie vorweg. Beide verfehlen die Wahrheit der menschlichen Existenz, während die Hoffnung die Mitte hält zwischen Angst und AnmaĂung.cite-ref-94[94] Hoffnung schlieĂt Geduld ein. Sie bewahrt den Menschen im Ausharren angesichts der Unvollkommenheit des Lebens und verleiht ihm jene geistige Jugendlichkeit, die aus dem Vertrauen auf Gottes Treue lebt.cite-ref-95[95] Als Lebenshaltung gibt die Hoffnung dem Menschen Richtung und Spannkraft. Sie grĂźndet in der gĂśttlichen Gnade, durch die der endliche Mensch Anteil am gĂśttlichen Leben erhält, und erĂśffnet die Gewissheit einer Zukunft, die schon in der Gegenwart wirksam ist. In ihrer Vollendung geht die Hoffnung in die Liebe Ăźber, die zugleich ihr Fundament und ihre ErfĂźllung bildet.cite-ref-96[96]
⢠Liebe (caritas): Sie vollendet alle Tugenden, indem sie den Menschen mit Gott und dem Nächsten verbindet. In Ăber die Liebe hebt Pieper besonders die personale Dimension der Liebe hervor: Sie sei Hingabe, die den Menschen Ăźber sich selbst hinausfĂźhrt und ihn in die gĂśttliche Ordnung hineinzieht. Nach Pieper bedeutet jemanden wahrhaft zu lieben, ihm das HĂśchste zu wĂźnschen, nämlich âdaĂ er in Gott seiâ.cite-ref-97[97] Dabei betont er, dass menschliches GlĂźck untrennbar mit Liebe verbunden ist, gleich ob es sich um Eros, Caritas oder Agape handelt.cite-ref-98[98] Selbst unglĂźckliche Liebe bewahre eine eigene Freude, weil sie die Verbundenheit mit dem Geliebten nicht vĂśllig zerstĂśrt.cite-ref-99[99] Zugleich sieht Pieper im Eros die verbindende Kraft, welche die leibliche und geistige Dimension der Liebe zusammenhält.cite-ref-100[100] Er nennt den Eros jedoch auch die âsterblichste Gestalt der Liebeâ, die ihre schĂśnste BlĂźte nur fĂźr eine begrenzte Zeit entfaltet.cite-ref-101[101]
Bereits seine Dissertation Die ontische Grundlage des Sittlichen nach Thomas von Aquin (1929), später in erweiterter Fassung als Die Wirklichkeit und das Gute verĂśffentlicht, entfaltet den Grundgedanken: âAlles Sollen grĂźndet im Sein.â Das Gute sei das WirklichkeitsgemäĂe. Wer das Gute erkennen und tun wolle, mĂźsse den Blick nicht auf subjektive Gesinnungen oder Werte richten, sondern auf die Wirklichkeit selbst. Die Tugendlehre baut auf diesem Gedanken auf.cite-ref-102[102] Piepers Tugendlehre zielt darauf, die Ethik sowohl von moralistischem Rigorismus als auch von Relativismus abzugrenzen. Sie ist zugleich anthropologisch (Grundlegung im Wesen des Menschen) und theologisch (Verankerung in der gĂśttlichen Ordnung). Besonders die Klugheit hebt er hervor: Sie sei die âGebärerinâ aller Tugenden, weil sittliches Handeln nur gelingen kĂśnne, wenn es der Wirklichkeit gemäà ist. Tugend bedeutet fĂźr Pieper, die Wahrheit der Wirklichkeit sachgemäà zu erfassen und in Handeln zu ĂźberfĂźhren. Damit verbindet sich seine Kritik an moralistischen VerkĂźrzungen wie auch an utilitaristischen Ethiken, die das Gute allein an Folgen messen.cite-ref-103[103]cite-ref-104[104]cite-ref-105[105]
MuĂe, Fest und Kult
Mit MuĂe und Kult legt Pieper 1948 eine seiner einflussreichsten Schriften vor. Darin entwickelt er die These, dass die Wurzel aller Kultur nicht Arbeit, sondern MuĂe ist.cite-ref-106[106] MuĂe bedeutet fĂźr Pieper kein bloĂes Nichtstun, sondern eine seelische Haltung, die dem Menschen erlaubt, sich der Wahrheit, der SchĂśnheit und letztlich dem Sein selbst zu Ăśffnen.cite-ref-107[107] Schon die Wortgeschichte verweise auf diesen Ursprung: schole, otium und âSchuleâ bedeuten ursprĂźnglich âMuĂeâ.cite-ref-108[108] Pieper knĂźpft hier ausdrĂźcklich an Aristoteles an, der in der Nikomachischen Ethik schreibt: âWir sind unmĂźĂig, um MuĂe zu haben.âcite-ref-109[109]
Das Fest gilt Pieper als hĂśchste Form der MuĂe. Darunter versteht er nicht beliebige Feierlichkeiten wie Geburtstage oder Hochzeiten, sondern die gemeinschaftliche Zustimmung zum Dasein, die in der liturgischen Feier ihren Ursprung hat.cite-ref-110[110] âDas Fest ist die hĂśchste Form der Bejahung des Daseinsâ; ein Fest, das nicht aus dem Kult lebt, sei âin der Tat nicht aufzufindenâ.cite-ref-111[111] In der religiĂśsen Liturgie erfährt der Mensch das Sein als Geschenk; er tritt nicht als Produzent, sondern als Empfangender vor.cite-ref-112[112] Unter âKultâ versteht Pieper dabei konkret den religiĂśsen Gottesdienst. Kult bedeutet, einen bestimmten Raum oder eine bestimmte Zeit âin das ausschlieĂliche Eigentum der GĂśtterâ zu Ăźberweisen. Im christlichen Verständnis verwirklicht sich das im Sabbat beziehungsweise im Sonntagcite-ref-113[113] und in der Eucharistie als nicht-funktionale Unterbrechung des Alltags. Abgetrennt vom Kult, so Pieper, verkomme das Fest zur bloĂen Zerstreuung, und die Arbeit werde unmenschlich.cite-ref-114[114]
Gerl-Falkovitz betont, dass Piepers Verständnis von MuĂe und Fest in einer umfassenden Bejahung der SchĂśpfung grĂźndet. FĂźr ihn ist die Welt von Gott her gut und geheiligt; Philosophie und Kunst erĂśffnen den Blick auf eine gestufte Heiligkeit, in der einzelne Bereiche des Seins das GĂśttliche durchsichtiger werden lassen als andere. Das Fest und der Kult erscheinen so nicht nur als kulturelle Formen, sondern als Ausdruck der Sakralität der SchĂśpfung selbst.cite-ref-115[115]
Mit dieser Argumentation verbindet Pieper eine Kritik an der modernen Arbeitsgesellschaft, die den Menschen auf Funktionalität reduziert. In der Ăbersteigerung des Arbeitsbegriffs â er spricht von einem âtotalen Arbeitsethosâ â werde das kontemplative Element menschlichen Lebens systematisch verdrängt.cite-ref-116[116] Dem hält er entgegen, dass wahre Menschlichkeit nur dort gewahrt bleibt, wo Raum fĂźr MuĂe, Fest und Kult besteht. Kultur im eigentlichen Sinne kĂśnne nicht âproduziertâ werden, sondern entspringe dem freien Vollzug der Kontemplation.cite-ref-117[117] In der von Wald herausgearbeiteten GegenĂźberstellung zur âtotalitären Arbeitsweltâ gilt Piepers MuĂe nicht als bloĂe Pause oder Erholung, sondern als kontemplative Grundhaltung, in der der Mensch âWelt und Wirklichkeit im Ganzenâ erfahrbar macht; sie fungiert als Korrektiv gegenĂźber einer durchgängigen Zweckrationalität in Arbeit und Freizeit.cite-ref-118[118]
Philosophisch stĂźtzt sich Pieper dabei nicht nur auf Aristoteles, sondern auch auf Thomas von Aquin. Von ihm Ăźbernimmt er den Gedanken, dass das eigentlich Menschliche die ratio sei, der Mensch aber durch den intellectus an einer Ăźbermenschlichen Schau teilhabe.cite-ref-119[119] Ebenso betont Pieper mit Thomas, dass nicht das MĂźhsame den Wert der Tugend ausmache, sondern das Gute.cite-ref-120[120] In dieser thomistischen Perspektive ist die vita contemplativa der vita activa Ăźberlegen und gilt als die hĂśchste Form menschlicher Existenz.cite-ref-121[121] MuĂe und Kult wurde rasch in mehrere Sprachen Ăźbersetzt und gilt bis heute als SchlĂźsseltext fĂźr die philosophische Kritik am modernen Utilitarismus sowie fĂźr die BegrĂźndung einer metaphysischen Kulturphilosophie.
Philosophie und Theologie
Pieper betont die Eigenständigkeit der Philosophie, sieht sie aber zugleich auf Transzendenz hin offen. Philosophie kĂśnne die letzten Fragen nach Sinn, Gott und Unsterblichkeit nicht selbst beantworten, wohl aber bis an die Grenze fĂźhren, an der Glaube einsetzt. In Was heiĂt Philosophieren? (1949) beschreibt er Philosophieren als âeine besondere Weise menschlichen geistigen Daseinsâ â ein immer offenes Fragen, das sich der Wirklichkeit anvertraut.cite-ref-122[122] Damit kritisiert er sowohl den Szientismus, der nur das empirisch Erfassbare gelten lässt, als auch den Relativismus, der jede Wahrheit bestreitet. Philosophie ist fĂźr Pieper wesentlich ein âMitdenken der Ăberlieferungâ, das die christliche Offenbarung nicht ersetzt, aber in ihrer VernĂźnftigkeit einsichtig macht.cite-ref-123[123]
Philosophie und Theologie versteht Pieper als unterschiedliche, aber nicht voneinander ablĂśsbare Weisen der Wahrheitssuche. Philosophie habe ihre eigene Autonomie, bleibe jedoch offen fĂźr die Fragen des Glaubens. In diesem Sinn begreift er seine Arbeiten als âpraeambula fideiâ: Vernunft und Offenbarung sind unterschieden, kĂśnnen aber nicht gegeneinander abgeschottet werden. Philosophie sei ihrem Wesen nach auf eine Dimension hingeordnet, die Ăźber sie hinausweist.cite-ref-124[124]
In Schriften wie Ăber die Schwierigkeit, heute zu glauben bezeichnet Pieper seine Religionsphilosophie als âBuchstabierĂźbungenâ: Sie sollten die elementaren Voraussetzungen des Glaubens klären, ohne die Vernunft durch Dogmatik zu ersetzen. Er betont, dass Glaube und Vernunft sich gegenseitig stĂźtzen â der Glaube erschlieĂt Wahrheiten, die die Vernunft nicht aus eigener Kraft erreichen kann, während die Vernunft den Glauben vor bloĂer WillkĂźr bewahrt.cite-ref-125[125]cite-ref-126[126] Zugleich wendet sich Pieper gegen eine Reduktion der Theologie zu einer bloĂen Ideologie und gegen jede Form von âPseudo-Theologieâ. Philosophie kĂśnne zwar keine Glaubenssätze begrĂźnden, wohl aber ihre VernĂźnftigkeit einsichtig machen und so als BrĂźcke zur Theologie dienen.cite-ref-127[127] Gerl-Falkovitz hebt hervor, dass Pieper Philosophie und Theologie nicht nur als zwei parallele Wege, sondern als gemeinsame Bejahung der Wirklichkeit versteht. Philosophie kĂśnne ihre Aufgabe nur erfĂźllen, wenn sie die SchĂśpfung als von Gott her geheiligt anerkennt. Theologie vollendet diese Perspektive, indem sie den Logos Christi als Grund aller Realität ausweist.cite-ref-128[128]
Politische und gesellschaftliche Reflexion
Obwohl Pieper kein politischer Philosoph im engeren Sinne ist, flieĂen gesellschaftliche Ăberlegungen in sein Werk ein. Bereits in den frĂźhen 1930er Jahren entwickelt er eine antitotalitäre Sozialtheorie, in der er sowohl Faschismus als auch Kommunismus kritisiert und die katholische Soziallehre als âdritten Wegâ zwischen Kapitalismus und Marxismus betont.cite-ref-129[129] Nach 1945 reflektiert er die geistige Situation Europas. Er sieht die Aufgabe der Philosophie darin, das kulturelle Erbe lebendig zu halten und dem Menschen Orientierung zu geben. Besonders die Krise der Wahrheit im Zeitalter der Massenmedien beurteilt er als Gefahr fĂźr Freiheit und Demokratie.cite-ref-130[130]cite-ref-131[131]
Rezeption
Wirkungsgeschichte
Piepers Werke erscheinen in ßber einem Dutzend Sprachen und zählen seit den 1970er Jahren mit einer Gesamtauflage von rund 1,5 Millionen Exemplaren zu den meistgelesenen philosophischen Publikationen in Deutschland.cite-ref-132[132] International gilt er als Vertreter einer metaphysischen Philosophie in christlicher Tradition; sein Beitrag zur Erneuerung der Thomistik wird besonders geschätzt.cite-ref-133[133] Seine Dissertation Die ontische Grundlegung des Sittlichen nach Thomas von Aquin (1928), ßberarbeitet als Die Wirklichkeit und das Gute, hat nachhaltigen Einfluss auf die Ethik Dietrich Bonhoeffers ausgeßbt.cite-ref-134[134]
Die Wirkung seiner Schrift Ăber die Klugheit zeigt sich in einem Brief Inge Scholls, deren Geschwister Hans und Sophie wegen ihres Widerstands gegen den Nationalsozialismus 1943 in MĂźnchen hingerichtet werden:
âIch kann mich noch gut entsinnen, wie wesentlich bei meinem Bruder Ihre Schrift 'Ueber die Klugheit' an seiner Besinnung auf das wahre Christentum und seine Hinwendung zur Kirche mitwirkte. âDas sind BĂźcher, die einem ein RĂźckgrat gebenâ sagte er damals. [âŚ] Hier verdanken wir Ihren prachtvollen Bändchen sehr viel, besonders auch die Liebe zu Thomas v. Aquin, dem dann unser ernsthaftes Studium galt.â
â
Inge Scholl
Zu Piepers internationaler Wirkung tragen insbesondere seine kulturphilosophischen Schriften MuĂe und Kult (1948), Was heiĂt akademisch? (1952/1964) und Eine Theorie des Festes (1963) bei, die aus Vorträgen in Indien und Japan hervorgegangen sind.cite-ref-136[136] Gastprofessuren an Universitäten wie Notre Dame (1950), Stanford (1962, 1965) und Toronto (1967) belegen seinen weltweiten Einfluss.
In seinen letzten Lebensjahrzehnten wendet sich Pieper verstärkt religionsphilosophischen Themen zu. Werke wie Ăber die Schwierigkeit, heute zu glauben (1974) und Was heiĂt âsakralâ? (1988) versteht er als âBuchstabierĂźbungenâ zur Klärung fundamentaler Voraussetzungen des christlichen Glaubens.cite-ref-137[137] Sein Philosophiebegriff findet nach Berthold Wald auch ein Echo in der päpstlichen Enzyklika Fides et Ratio (1998), in der Johannes Paul II. die Einheit von Glaube und Vernunft als âzwei FlĂźgel, auf denen der menschliche Geist sich zur Wahrheit erhebtâ beschreibt.cite-ref-138[138] Anlässlich des 100. Geburtstags hat Wald die bleibende Aktualität von Piepers Denken betont; angesichts der Tendenz zur Ăkonomisierung aller Lebensbereiche hebt er Piepers klare, am abendländischen Erbe geschulte Sprache und seinen Wirklichkeitsbezug als GrĂźnde fĂźr die grenzĂźberschreitende Resonanz hervor.cite-ref-139[139]
Joseph Ratzinger/Benedikt XVI.
Joseph Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., wĂźrdigt Pieper sowohl als persĂśnlichen Freund als auch als prägenden Philosophen. Nach Piepers Tod 1997 hat er sich in einem Brief an Berthold Wald an die gemeinsamen Samstagsgespräche in MĂźnster erinnert und Piepers Werk als âVermächtnis von groĂer Bedeutungâ bezeichnet, das ihm in den 1970er Jahren eine wesentliche Hilfe im Streit um Wahrheit und Treue zum christlichen Erbe gewesen sei.cite-ref-140[140] 2009 hat er im Blick auf die GrĂźndung der Josef-Pieper-Arbeitsstelle in Paderborn seine lebenslange Freundschaft mit Pieper seit den 1960er Jahren bekräftigt und ihn als âexemplarischen und hĂśchst aktuellen wahren Philosophenâ gewĂźrdigt.cite-ref-141[141] Ratzinger betont, dass Pieper ihn schon als jungen Studenten durch seine Schriften zu den Kardinaltugenden in das Philosophieren eingefĂźhrt habe und dass er bis ins hohe Alter von dessen Denken inspiriert bleibe. Den Vorwurf, Pieper sei eher Schriftsteller als Philosoph gewesen, weist er ausdrĂźcklich zurĂźck und sieht gerade in dessen Fähigkeit zur klaren Sprache und zur unbefangenen Wahrheitsfrage den Inbegriff des wahren Philosophen.cite-ref-142[142]
Auszeichnungen, Ehrungen und Mitgliedschaften
⢠1949: Grßndungsmitglied der Deutschen Akademie fßr Sprache und Dichtung
⢠1954: Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften
⢠1962: Ehrenmitglied der amerikanischen philosophischen Gesellschaft âPhi Sigma Tau â National Honor Society in Philosophyâ
⢠1962: Ehrenmitglied (Honorary Fellow) des Government Sanskrit College in Kalkutta
⢠1964: Ehrendoktor der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mßnchen
⢠1968: Verleihung der âAquinas Medalâ auf dem Kongress der American Catholic Philosophical Association in New Orleans (USA)
⢠1974: Komtur des päpstlichen Gregorius-Ordens
⢠1974: Ehrendoktor der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Mßnster
⢠1979: Verleihung der âPaulus-Plaketteâ der Stadt MĂźnster
⢠1980: Mitglied der päpstlichen Thomas-Akademie in Rom
⢠1980: Verleihung des Preises âDoxaâ der Philosophischen Akademie von Mexiko (âAteneo FilosĂłfico de MĂŠxicoâ) im Kings College in London
⢠1982: Balzan-Preis fßr Philosophie
⢠1985: Ehrendoktor der Philosophisch-Pädagogischen Fakultät der Universität Eichstätt
⢠1987: âThe Richard M. Weaver Award for Scholarly Lettersâ der Ingersoll Foundation (Chicago, USA)
⢠1989: GroĂes Goldenes Ehrenzeichen fĂźr Verdienste um die Republik Ăsterreich
⢠1990: Ehrenring der GÜrres-Gesellschaft
⢠1990: Goldene Stadtmedaille der Stadt Rheine (Elte)
⢠1990: Ehrendoktor der Catholic University of America in Washington D.C. (USA)
⢠1994: GroĂes Verdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland
⢠1995: âGoldene Euleâ der Sokratischen Gesellschaft (Mannheim)
⢠1996: Ehrendoktor der Internationalen Akademie fßr Philosophie im Fßrstentum Liechtenstein
⢠1999: In MĂźnster wird eine StraĂe nach Josef Pieper benannt.cite-ref-144[144]
⢠2000: Die BischÜflich Mßnstersche Fachschule fßr Sozial- und Gesundheitswesen in Rheine-Bentlage wird zu Ehren des Namensträgers in Josef-Pieper-Schule umbenannt.cite-ref-145[145]
Josef Pieper Stiftung
Die 1991 gegrĂźndete Josef-Pieper-Stiftung pflegt das Lebenswerk Josef Piepers. Alle fĂźnf Jahre verleiht sie den Josef-Pieper-Preis fĂźr Philosophie. Der Vorstand besteht aus Hanns-Gregor Nissing, Berthold Wald und Ulrich Schulze. Dem wissenschaftlichen Beirat gehĂśren Stephan Herzberg, Walter Mesch, Thomas MĂśllenbeck und Cornelius Pieper an.cite-ref-146[146]
Schriften
Originalausgaben
⢠Die ontische Grundlage des Sittlichen nach Thomas von Aquin. Dissertation, Mßnster 1928
⢠Grundformen sozialer Spielregeln. Herder, Freiburg 1933
⢠Das Arbeitsrecht des Neuen Reiches und die Enzyklika Quadragesimo anno. Reihe: Reich und Kirche. Aschendorff, Mßnster 1934
⢠Vom Sinn der Tapferkeit. Hegner, Leipzig 1934
⢠Ăber die Hoffnung. Hegner, Leipzig 1935
⢠Die Wirklichkeit und das Gute. Hegner, Leipzig 1935 (zweite Ăberarbeitung der Dissertation)
⢠Ăber das christliche Menschenbild. Hegner, Leipzig 1936
⢠Traktat ßber die Klugheit. Hegner, Leipzig 1937
⢠Zucht und MaĂ. Ăber die vierte Kardinaltugend. Hegner, Leipzig 1939
⢠Wahrheit der Dinge. Eine Untersuchung zur Anthropologie des Hochmittelalters. KÜsel, Mßnchen 1947
⢠MuĂe und Kult. KĂśsel, MĂźnchen 1948
⢠Was heiĂt philosophieren? Vier Vorlesungen. KĂśsel, MĂźnchen 1948
⢠Ăber das Ende der Zeit. Eine geschichtsphilosophische Meditation. KĂśsel, MĂźnchen 1950
⢠Ăber die Gerechtigkeit. KĂśsel, MĂźnchen 1953
⢠Thomas-Brevier. LateinischâDeutsch. Zusammengestellt, verdeutscht und eingeleitet von Josef Pieper. KĂśsel, MĂźnchen 1956
⢠Glßck und Kontemplation. KÜsel, Mßnchen 1957
⢠Hinfßhrung zu Thomas von Aquin. ZwÜlf Vorlesungen. KÜsel, Mßnchen 1958
⢠âScholastikâ. Gestalten und Probleme der mittelalterlichen Philosophie. KĂśsel, MĂźnchen 1960
⢠Ăber den Glauben. Ein philosophischer Traktat. KĂśsel, MĂźnchen 1962
⢠Zustimmung zur Welt. Eine Theorie des Festes. KÜsel, Mßnchen 1963
⢠Unaustrinkbares Licht. Das negative Element in der Weltansicht des Thomas von Aquin. KÜsel, Mßnchen 1963 (2. Aufl.; EA unter dem Titel Philosophia negativa, KÜsel, Mßnchen 1953)
⢠Verteidigungsrede fßr die Philosophie. KÜsel, Mßnchen 1966
⢠Tod und Unsterblichkeit. KÜsel, Mßnchen 1968
⢠Ăber die Liebe. KĂśsel, MĂźnchen 1972
⢠Noch wuĂte es niemand. Autobiographische Aufzeichnungen 1904â1945. KĂśsel, MĂźnchen 1976
⢠Ăber den Begriff der SĂźnde. KĂśsel, MĂźnchen 1977
⢠Noch nicht aller Tage Abend. Autobiographische Aufzeichnungen 1945â1964. KĂśsel, MĂźnchen 1979
⢠Buchstabier-Ăbungen. Aufsätze â Reden â Notizen. KĂśsel, MĂźnchen 1980
⢠Thomas von Aquin. Leben und Werk. Deutscher Taschenbuch Verlag, Mßnchen 1981
⢠Missbrauch der Sprache, Missbrauch der Macht. Schwabenverlag, Ostfildern 1986, ISBN 978-3-7966-0610-6
⢠Eine Geschichte wie ein Strahl. Autobiographische Aufzeichnungen seit 1964. KÜsel, Mßnchen 1988, ISBN 978-3-466-40170-3
⢠Philosophie â Kontemplation â Weisheit. Johannes, Freiburg i. Br. 1991, ISBN 978-3-89411-295-0
Werkausgabe
Eine Werkausgabe letzter Hand wird von Berthold Wald im Felix Meiner Verlag, Hamburg, herausgegeben. Sie umfasst die folgenden Bände:
⢠Band 1: Darstellungen und Interpretationen: Platon, 2002
⢠Band 2: Darstellungen und Interpretationen: Thomas von Aquin und die Scholastik, 2001
⢠Band 3: Schriften zum Philosophiebegriff, 1995
⢠Band 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik: Das Menschenbild der Tugendlehre, 1996
⢠Band 5: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik: Grundstrukturen menschlicher Existenz, 1997
⢠Band 6: Kulturphilosophische Schriften, 1999
⢠Band 7: Religionsphilosophische Schriften, 2000
⢠Band 8,1: Miszellen (zu den Bänden 1 bis 5), Register und Gesamtbibliographie, 2005
⢠Band 8,2: Miszellen. Register und Gesamtbibliographie, 2008
⢠Band 9 (Ergänzungsband 1): Frßhe soziologische Schriften, 2004
⢠Band 10 (Ergänzungsband 2): Autobiographische Schriften, 2003
Ausgabe aller Bände auf CD-ROM:
⢠Josef Pieper: Werke auf CD-ROM. Meiner, Hamburg 2008, ISBN 978-3-932094-70-5
Biographie und Zeitgeschichte
⢠Josef Pieper, Hans Urs von Balthasar. Briefwechsel 1934â1988. Johannes Verlag Einsiedeln, Freiburg 2025, ISBN 978-3-89411-467-1.
Literatur
in der Reihenfolge des Erscheinens
⢠Helmut Kuhn: Die Weisheit der Alten in unserer Zeit. Zum 70. Geburtstag von Josef Pieper. In: Philosophisches Jahrbuch. 81, 1974, S. 350â361.
⢠Paul Breitholz, Markus van der Giet (Hrsg.): Josef Pieper. Schriftenverzeichnis 1929â1989. KĂśsel, MĂźnchen 1989.
⢠Die Wahrheit und das Gute. Zwei Tagungen der Josef-Pieper-Stiftung. LIT, Berlin 1999, ISBN 3-8258-2370-9.
⢠Bernard N. Schumacher: Rechenschaft ßber die Hoffnung. Josef Pieper und die zeitgenÜssische Philosophie. Matthias-Grßnewald, Ostfildern 2000, ISBN 3-7867-2278-1.
⢠Bernd Kettern: Pieper, Josef. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 19, Bautz, Nordhausen 2001, ISBN 3-88309-089-1, Sp. 1057â1076.
⢠Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Beiheft zur Ausstellung der Universitäts- und Landesbibliothek MĂźnster. MĂźnster 2004, S. 9â44.
⢠Berthold Wald: Pieper, Josef. In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 20. Duncker & Humblot, Berlin 2001, ISBN 3-428-00201-6, S. 427â428 (deutsche-biographie.de).
⢠Wissen und Weisheit. Zwei Symposien zu Ehren von Josef Pieper (1904â1997). LIT, Berlin 2005, ISBN 3-8258-8527-5.
⢠Bernard N. Schumacher (Hrsg.): A Cosmopolitan Hermit. Modernity and Tradition in the Philosophy of Josef Pieper. CUA Press, Washington D.C. 2009, ISBN 978-0-8132-1708-6.
⢠Berthold Wald: Josef Pieper. Lehrer der Weisheit. Topos, Kevelaer 2013. ISBN 978-3-8367-0794-7.
⢠Berthold Wald: Josef Pieper (1904â1997). In: JĂźrgen Aretz, Thomas Brechenmacher, Stefan MĂźckl (Hrsg.): Zeitgeschichte in Lebensbildern. Katholische PersĂśnlichkeiten des 20. und 21. Jahrhunderts, Band 13. Aschendorff Verlag, MĂźnster 2022, ISBN 978-3-402-26678-6, S. 163â178.
⢠Albert-Henri KĂźhlem: Josef Piepers âDenkĂźbungâ im Glauben. Aschendorff Verlag, MĂźnster 2017, ISBN 978-3-402-12006-4.
⢠Kurt Flasch: Katholische Wegbereiter des Nationalsozialismus: Michael Schmaus, Joseph Lortz, Josef Pieper. Klostermann, Frankfurt am Main 2021, ISBN 978-3-465-02706-5.
Weblinks
⢠Literatur von und ßber Josef Pieper im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
⢠Werke von und ßber Josef Pieper in der Deutschen Digitalen Bibliothek
⢠Josef Pieper im Lexikon Westfälischer Autorinnen und Autoren
⢠Josef-Pieper-Arbeitsstelle (JPA) an der Theologischen Fakultät in Paderborn (Website mit ausfßhrlicher Bibliographie)
⢠Arbeitskreis Josef Pieper im Heimatverein Elte
Einzelnachweise
cite-note-11. â Berthold Wald: âPieper, Josefâ, in: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), S. 427â428.
cite-note-22. â Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 9â10.
cite-note-33. â Holger Flachmann: Lebensdaten Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 42â44.
cite-note-44. â Holger Flachmann: Lebensdaten Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 42â44.
cite-note-55. â Josef Pieper: Philosophie in Selbstdarstellungen, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 52â54 u. 77.
cite-note-66. â Josef Pieper: Philosophie in Selbstdarstellungen, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 81â83.
cite-note-77. â Josef Pieper: Philosophie in Selbstdarstellungen, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 63â64.
cite-note-88. â Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 12â13.
cite-note-99. â Josef Pieper: Philosophie in Selbstdarstellungen, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 84â91.
cite-note-1010. â Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 21â28.
cite-note-1111. â Josef Pieper: Philosophie in Selbstdarstellungen, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 95â97; Josef Pieper: Vom Sinn der Tapferkeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 113â136.
cite-note-1212. â Berthold Wald: Pieper, Josef, in: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), S. 427â428.
cite-note-1313. â Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 28â33.
cite-note-1414. â Lebensdaten Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. MĂźnster 2004, S. 42â44.
cite-note-0-1515. â Kurt Flasch: Katholische Wegbereiter des Nationalsozialismus. Frankfurt a. M. 2021, S. 15.
cite-note-1616. â Hans Maier: Ordnung, FĂźhrung, Bindung. In: SĂźddeutsche Zeitung, 15. November 2021, S. 9.
cite-note-1717. â Josef Pieper: Vom Sinn der Tapferkeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 113â136, hier S. 117.
cite-note-1818. â Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. MĂźnster 2004, S. 28â33.
cite-note-1919. â LWL-Archiv, Bestand 907 Nr. 11, zitiert nach Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 19â20.
cite-note-2020. â Fernando Inciarte: Ăber Josef Pieper. In: Philosophisches Jahrbuch, 105 (1998), S. 238â240, hier S. 239.
cite-note-2121. â Josef Pieper: Wahrheit der Dinge. Eine Untersuchung zur Anthropologie des Hochmittelalters, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 5: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Grundstrukturen menschlicher Existenz, Hamburg: Meiner 1997, S. 99â179.
cite-note-2222. â Josef Pieper: Noch nicht aller Tage Abend, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 234â238.
cite-note-2323. â Josef Pieper: Noch nicht aller Tage Abend, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 260â262.
cite-note-2424. â Holger Flachmann: Lebensdaten Josef Piepers, in: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor, MĂźnster 2004, S. 42â44.
cite-note-2525. â Josef Pieper: Noch nicht aller Tage Abend, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 260â262; vgl. Holger Flachmann: Lebensdaten Josef Piepers, in: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor, MĂźnster 2004, S. 42â44.
cite-note-2626. â Josef Pieper: Eine Geschichte wie ein Strahl, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 269.
cite-note-2727. â Lebensdaten Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. MĂźnster 2004, S. 42â44.
cite-note-2828. â Josef Pieper: Eine Geschichte wie ein Strahl, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 604â615.
cite-note-2929. â Josef Pieper: Noch nicht aller Tage Abend, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 618â619
cite-note-3030. â Josef Pieper: Eine Geschichte wie ein Strahl, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 504â505.
cite-note-3131. â Josef Pieper: Eine Geschichte wie ein Strahl, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 671â672.
cite-note-3232. â Johannes Paul II.: A Josef Pieper en sus 90 aĂąos de vida, in: Gladius 10 (1994), Nr. 30, S. 15â16.
cite-note-3333. â Lebensdaten Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. MĂźnster 2004, S. 42â44.
cite-note-3434. â Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 30â44.
cite-note-3535. â Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 37â44.
cite-note-3636. â Berthold Wald: Philosophie in der modernen Welt. Zum 100. Geburtstag von Josef Pieper. Ăffentlicher Vortrag am 25. Oktober 2004. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Wortbeiträge zur Ausstellung in der Universitäts- und Landesbibliothek MĂźnster. MĂźnster: ULB 2005, S. 28â29.
cite-note-3737. â Berthold Wald: Philosophie in der modernen Welt. Zum 100. Geburtstag von Josef Pieper. Ăffentlicher Vortrag am 25. Oktober 2004. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Wortbeiträge zur Ausstellung in der Universitäts- und Landesbibliothek MĂźnster. MĂźnster: ULB 2005, S. 30.
cite-note-3838. â Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 9â44.
cite-note-3939. â Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 30â36.
cite-note-4040. â Josef Pieper: Noch wuĂte es niemand, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 76â77.
cite-note-4141. â Editorische Hinweise, in: Josef Pieper: Darstellungen und Interpretationen. Thomas von Aquin und die Scholastik (= Werke, Bd. 2), Hamburg 1996, S. 480â483.
cite-note-4242. â Josef Pieper: Thomas von Aquin, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 2: Darstellungen und Interpretationen. Thomas von Aquin und die Scholastik, Hamburg: Meiner 2001, S. 153â298.
cite-note-4343. â Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: HinfĂźhrung zu Josef Pieper (1904â1997). Vortrag auf der Josef-Pieper-Tagung, Hochschule Heiligenkreuz, veranstaltet von der Josef-Pieper-Stiftung, 24. Oktober 2024. Mitschnitt auf YouTube (offizieller Kanal der Hochschule Heiligenkreuz), ca. 75 Min., abgerufen am 12. September 2025.
cite-note-4444. â Josef Pieper: Die dialogische Form der platonischen Philosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 1: Darstellungen und Interpretationen: Platon, Hamburg: Meiner 2002, S. 221â229.
cite-note-4545. â Josef Pieper: Begeisterung und gĂśttlicher Wahnsinn. Ăber den platonischen Dialog Phaidros, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 1: Darstellungen und Interpretationen: Platon, Hamburg: Meiner 2002, S. 248â331.
cite-note-4646. â Josef Pieper: âBilligkeitâ in der Interpretation, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 1: Darstellungen und Interpretationen: Platon, Hamburg: Meiner 2002, S. 238â247. â Pieper entwickelt hier den Gedanken einer hermeneutischen Tugend: Platon kĂśnne nur verstanden werden, wenn man Ăźber eine bloĂ philologische Rekonstruktion hinaus den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen prĂźft und gegebenenfalls Ăźber den Wortlaut hinausgeht.
cite-note-4747. â Josef Pieper: Philosophie in Selbstdarstellungen, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 10 f.
cite-note-4848. â Josef Pieper: Philosophische Bildung und geistige Arbeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 3: Schriften zum Philosophiebegriff, Hamburg: Meiner 1995, S. 1â14.
cite-note-4949. â Josef Pieper: Was heiĂt philosophieren? Vier Vorlesungen, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 3: Schriften zum Philosophiebegriff, Hamburg: Meiner 1995, S. 15â69.
cite-note-5050. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 1â44.
cite-note-5151. â Josef Pieper: Der Philosophierende und die Sprache. Bemerkungen eines Thomas-Lesers, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 3: Schriften zum Philosophiebegriff, Hamburg: Meiner 1995, S. 199â211.
cite-note-5252. â Berthold Wald: Philosophie in der modernen Welt. Zum 100. Geburtstag von Josef Pieper. Ăffentlicher Vortrag am 25. Oktober 2004. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Wortbeiträge zur Ausstellung in der Universitäts- und Landesbibliothek MĂźnster. MĂźnster: ULB 2005, S. 32.
cite-note-5353. â Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: HinfĂźhrung zu Josef Pieper (1904â1997). Vortrag auf der Josef-Pieper-Tagung, Hochschule Heiligenkreuz, veranstaltet von der Josef-Pieper-Stiftung, 24. Oktober 2024. Mitschnitt auf YouTube (offizieller Kanal der Hochschule Heiligenkreuz), ca. 75 Min., abgerufen am 12. September 2025.
cite-note-5454. â Josef Pieper: MiĂbrauch der Sprache â MiĂbrauch der Macht, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 132â151.
cite-note-5555. â Josef Pieper: Ăber die Schlichtheit der Sprache in der Philosophie. Bemerkungen Ăźber C. S. Lewis, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 8,2: Miszellen. Register und Gesamtbibliographie, Hamburg: Meiner 2008, S. 652â657.
cite-note-5656. â Josef Pieper: Wahrheit der Dinge. Eine Untersuchung zur Anthropologie des Hochmittelalters, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 5: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Grundstrukturen menschlicher Existenz, Hamburg: Meiner 1997, S. 99â179.
cite-note-5757. â Josef Pieper: GlĂźck und Kontemplation, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 152â216.
cite-note-5858. â Josef Pieper: Vita contemplativa, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 8,2: Miszellen. Register und Gesamtbibliographie, Hamburg: Meiner 2008, S. 517â520.
cite-note-5959. â Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: HinfĂźhrung zu Josef Pieper (1904â1997). Vortrag auf der Josef-Pieper-Tagung, Hochschule Heiligenkreuz, veranstaltet von der Josef-Pieper-Stiftung, 24. Oktober 2024. Mitschnitt auf YouTube (offizieller Kanal der Hochschule Heiligenkreuz), ca. 75 Min., abgerufen am 12. September 2025.
cite-note-6060. â Josef Pieper: Philosophie und Gemeinwohl, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 8,2: Miszellen. Register und Gesamtbibliographie, Hamburg: Meiner 2008, S. 420â429.
cite-note-6161. â Josef Pieper: Ăber das Gute und das BĂśse, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 2: Darstellungen und Interpretationen. Thomas von Aquin und die Scholastik, Hamburg: Meiner 2001, S. 16.
cite-note-6262. â Josef Pieper: Ăber das Gute und das BĂśse, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 2: Darstellungen und Interpretationen. Thomas von Aquin und die Scholastik, Hamburg: Meiner 2001, S. 3.
cite-note-6363. â Josef Pieper: Ăber das Gute und das BĂśse, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 2: Darstellungen und Interpretationen. Thomas von Aquin und die Scholastik, Hamburg: Meiner 2001, S. 14.
cite-note-6464. â Josef Pieper: Ăber das Gute und das BĂśse, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 2: Darstellungen und Interpretationen. Thomas von Aquin und die Scholastik, Hamburg: Meiner 2001, S. 18â19.
cite-note-6565. â Josef Pieper: Die Wirklichkeit und das Gute, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 5: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Grundstrukturen menschlicher Existenz, Hamburg: Meiner 1997, S. 51â52.
cite-note-6666. â Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: HinfĂźhrung zu Josef Pieper (1904â1997). Vortrag auf der Josef-Pieper-Tagung, Hochschule Heiligenkreuz, veranstaltet von der Josef-Pieper-Stiftung, 24. Oktober 2024. Mitschnitt auf YouTube (offizieller Kanal der Hochschule Heiligenkreuz), ca. 75 Min., abgerufen am 12. September 2025.
cite-note-6767. â Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 30â44.
cite-note-6868. â Josef Pieper: Die Wirklichkeit und das Gute, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 5: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Grundstrukturen menschlicher Existenz, Hamburg: Meiner 1997, S. 89.
cite-note-6969. â Josef Pieper: Die Wirklichkeit und das Gute, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 5: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Grundstrukturen menschlicher Existenz, Hamburg: Meiner 1997, S. 98.
cite-note-7070. â Josef Pieper: Traktat Ăźber die Klugheit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 16.
cite-note-7171. â Josef Pieper: Traktat Ăźber die Klugheit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 18.
cite-note-7272. â Josef Pieper: Ăber die Gerechtigkeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 90.
cite-note-7373. â Josef Pieper: Ăber die Gerechtigkeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4, Hamburg: Meiner 1996, S. 55.
cite-note-7474. â Josef Pieper: Ăber das christliche Menschenbild, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 7: Religionsphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 2000, S. 104.
cite-note-7575. â Josef Pieper: Ăber die Gerechtigkeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4, Hamburg: Meiner 1996, S. 111â112.
cite-note-7676. â Josef Pieper: Vom Sinn der Tapferkeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 116â117.
cite-note-7777. â Josef Pieper: Vom Sinn der Tapferkeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4, Hamburg: Meiner 1996, S. 114.
cite-note-7878. â Josef Pieper: Vom Sinn der Tapferkeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4, Hamburg: Meiner 1996, S. 115.
cite-note-7979. â Josef Pieper: Vom Sinn der Tapferkeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4, Hamburg: Meiner 1996, S. 118.
cite-note-8080. â Josef Pieper: Vom Sinn der Tapferkeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4, Hamburg: Meiner 1996, S. 121.
cite-note-8181. â Josef Pieper: Zucht und MaĂ, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 144.
cite-note-8282. â Josef Pieper: Zucht und MaĂ, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4, Hamburg: Meiner 1996, S. 152â153.
cite-note-8383. â Josef Pieper: Zucht und MaĂ, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4, Hamburg: Meiner 1996, S. 147.
cite-note-8484. â Josef Pieper: Ăber den Glauben. Ein philosophischer Traktat, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 205.
cite-note-8585. â Josef Pieper: Ăber den Glauben. Ein philosophischer Traktat, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 225.
cite-note-8686. â Josef Pieper: Ăber den Glauben. Ein philosophischer Traktat, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 203 und 222.
cite-note-8787. â Josef Pieper: Ăber den Glauben. Ein philosophischer Traktat, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 229.
cite-note-8888. â Josef Pieper: Zucht und MaĂ, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 149.
cite-note-8989. â Josef Pieper: Ăber die Hoffnung, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 263.
cite-note-9090. â Josef Pieper: Ăber die Liebe, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 321.
cite-note-9191. â Josef Pieper: Ăber den Glauben. Ein philosophischer Traktat, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 240.
cite-note-9292. â Josef Pieper: Ăber die Hoffnung, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 264 und 271.
cite-note-9393. â Josef Pieper: Ăber die Hoffnung, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 269 und 270 f.
cite-note-9494. â Josef Pieper: Ăber die Hoffnung, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 277.
cite-note-9595. â Josef Pieper: Ăber die Hoffnung, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 272.
cite-note-9696. â Josef Pieper: Ăber die Hoffnung, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 267 und 295.
cite-note-9797. â Josef Pieper: Ăber die Liebe, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 339.
cite-note-9898. â Josef Pieper: Ăber die Liebe, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 365.
cite-note-9999. â Josef Pieper: Ăber die Liebe, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 371.
cite-note-100100. â Josef Pieper: Ăber die Liebe, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 387.
cite-note-101101. â Josef Pieper: Ăber die Liebe, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 392.
cite-note-102102. â Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: HinfĂźhrung zu Josef Pieper (1904â1997). Vortrag auf der Josef-Pieper-Tagung, Hochschule Heiligenkreuz, veranstaltet von der Josef-Pieper-Stiftung, 24. Oktober 2024. Mitschnitt auf YouTube (offizieller Kanal der Hochschule Heiligenkreuz), ca. 75 Min., abgerufen am 12. September 2025.
cite-note-103103. â Josef Pieper: Ăber die Gerechtigkeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 43â112.
cite-note-104104. â Josef Pieper: Vom Sinn der Tapferkeit, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 113â136.
cite-note-105105. â Josef Pieper: Zucht und MaĂ, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 4: Schriften zur Philosophischen Anthropologie und Ethik. Das Menschenbild der Tugendlehre, Hamburg: Meiner 1996, S. 137â197.
cite-note-106106. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 9.
cite-note-107107. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 23â27.
cite-note-108108. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 10.
cite-note-109109. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 10â11.
cite-note-110110. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 32â33.
cite-note-111111. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 37â39.
cite-note-112112. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 85â92.
cite-note-113113. â âSabbatâ ist fĂźr Pieper der klassische Begriff (aus dem Alten Testament), der die Idee ausdrĂźckt: einen Tag âabsondernâ, ihn Gott widmen, ihn aus dem Alltagsrhythmus herausheben. Er zitiert hier die biblische Tradition, um die ursprĂźngliche Bedeutung von Kult und Unterbrechung deutlich zu machen. âSonntagâ ist die christliche ErfĂźllung dieses Gedankens. FĂźr Christen ist der Sonntag der âTag des Herrnâ (dies dominica), also die Feier der Auferstehung. Im Christentum tritt an die Stelle des Sabbats der Sonntag â aber das Prinzip bleibt gleich: ein Tag, der nicht der Arbeit gehĂśrt, sondern der Feier, dem Gottesdienst und der MuĂe.
cite-note-114114. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 37â40.
cite-note-115115. â Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: HinfĂźhrung zu Josef Pieper (1904â1997). Vortrag auf der Josef-Pieper-Tagung, Hochschule Heiligenkreuz, veranstaltet von der Josef-Pieper-Stiftung, 24. Oktober 2024. Mitschnitt auf YouTube (offizieller Kanal der Hochschule Heiligenkreuz), ca. 75 Min., abgerufen am 12. September 2025.
cite-note-116116. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 20â23 und 103â110.
cite-note-117117. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 123â131.
cite-note-118118. â Berthold Wald: Philosophie in der modernen Welt. Zum 100. Geburtstag von Josef Pieper. Ăffentlicher Vortrag am 25. Oktober 2004. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Wortbeiträge zur Ausstellung in der Universitäts- und Landesbibliothek MĂźnster. MĂźnster: ULB 2005, S. 30â31.
cite-note-119119. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 15â16.
cite-note-120120. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 19â20.
cite-note-121121. â Josef Pieper: MuĂe und Kult. Ein Beitrag zur Kulturphilosophie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 20â21.
cite-note-122122. â Josef Pieper: Was heiĂt philosophieren? Vier Vorlesungen, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 3: Schriften zum Philosophiebegriff, Hamburg: Meiner 1995, S. 15â69.
cite-note-123123. â Josef Pieper: Ăberlieferung. Begriff und Anspruch, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 3: Schriften zum Philosophiebegriff, Hamburg: Meiner 1995, S. 236â299.
cite-note-124124. â Josef Pieper: Theologie â philosophisch betrachtet, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 7: Religionsphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 2000, S. 129â141.
cite-note-125125. â Josef Pieper: Ăber die Schwierigkeit, heute zu glauben, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 7: Religionsphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 2000, S. 177â187.
cite-note-126126. â Josef Pieper: Gefährdung und Bewahrung der Tradition, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 7: Religionsphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 2000, S. 188â209.
cite-note-127127. â Josef Pieper: Theologie und Pseudo-Theologie, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 7: Religionsphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 2000, S. 210â213.
cite-note-128128. â Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: HinfĂźhrung zu Josef Pieper (1904â1997). Vortrag auf der Josef-Pieper-Tagung, Hochschule Heiligenkreuz, veranstaltet von der Josef-Pieper-Stiftung, 24. Oktober 2024. Mitschnitt auf YouTube (offizieller Kanal der Hochschule Heiligenkreuz), ca. 75 Min., abgerufen am 12. September 2025.
cite-note-129129. â Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 21â28.
cite-note-130130. â Josef Pieper: Noch nicht aller Tage Abend, in: ders., Werke in acht Bänden, Erg.-Bd. 2: Autobiographische Schriften, Hamburg: Meiner 2003, S. 260â266.
cite-note-131131. â Josef Pieper: MiĂbrauch der Sprache â MiĂbrauch der Macht, in: ders., Werke in acht Bänden, Bd. 6: Kulturphilosophische Schriften, Hamburg: Meiner 1999, S. 132â151.
cite-note-132132. â Berthold Wald: Pieper, Josef, in: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), S. 427â428.
cite-note-133133. â Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 33â36.
cite-note-134134. â Berthold Wald: Pieper, Josef, in: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), S. 427.
cite-note-1351. Brief vom 12. März 1946 an Pieper zitiert nach Holger Flachmann: Leben und Werdegang Josef Piepers. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Begleitband zur Ausstellung, MĂźnster 2004, S. 21.
cite-note-136136. â Berthold Wald: Pieper, Josef, in: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), S. 427â428.
cite-note-137137. â Berthold Wald: Pieper, Josef, in: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), S. 428.
cite-note-138138. â Berthold Wald: Pieper, Josef, in: Neue Deutsche Biographie 20 (2001), S. 428; Johannes Paul II.: Enzyklika Fides et Ratio (1998), Nr. 1, online unter vatican.va.
cite-note-139139. â Berthold Wald: Philosophie in der modernen Welt. Zum 100. Geburtstag von Josef Pieper. Ăffentlicher Vortrag am 25. Oktober 2004. In: Europäische Werte denken. Josef Pieper â Philosoph, Lehrer, Autor. Wortbeiträge zur Ausstellung in der Universitäts- und Landesbibliothek MĂźnster. MĂźnster: ULB 2005, S. 29 u. S. 33.
cite-note-140140. â Joseph Ratzinger: Brief an Berthold Wald, 25. November 1997, in: Josef-Pieper-Arbeitsstelle Paderborn (abgerufen am 16. September 2025).
cite-note-141141. â Benedikt XVI.: âZur GrĂźndung der Josef Pieper Arbeitsstelle an der Theologischen Fakultät Paderbornâ. In: Theologie und Glaube 100 (2010), S. 377â378.
cite-note-142142. â Joseph Ratzinger: Brief an Berthold Wald, 14. Mai 2008, in: Josef-Pieper-Arbeitsstelle Paderborn (abgerufen am 16. September 2025).
cite-note-143143. â Preisträger. In: www.kath-akademie-bayern.de. Abgerufen am 27. Juli 2020.
cite-note-144144. â Josef-Pieper-StraĂe in MĂźnster
cite-note-145145. â Josef-Pieper-Schule: Geschichte.
cite-note-146146. â Josef-Pieper-Stiftung